ÜBER MICH

Ich bin 1962 geboren, Berliner in der vierten Generation und entstamme einer Handwerkerfamilie. Ich schreibe seit meinem fünfzehnten Lebensjahr; im Brotberuf arbeite ich als Übersetzer. Ich wohne mit meiner Freundin und meinem jüngeren Sohn in einem hundert Jahre alten Mietshaus. Ansonsten bin ich natürlich ein schöner, grundgescheiter, gerade richtig dicker Mann in seinen besten Jahren.

Meine Romane für die Perry-Rhodan-Serie "zählen zum Außergewöhnlichsten, was die deutsche Fantastik der letzten Jahre hervorgebracht" (Zitty); der Stern nannte mich einen "renommierten Unterhaltungshandwerker" und stellte mich in eine Reihe mit Andreas Eschbach. Andreas verkauft mit seinen Nicht-Serienromanen allerdings das Tausendfache - was ich ihm von Herzen gönne. Dennoch fühle sich meine Leserschaft ausdrücklich ermuntert, unseren Abstand zu verringern, am liebsten deutlich.


Aktuelle Interviews

  • "Macht einfach!" (Auf die Bitte um einen Tipp für angehende Autoren) - aus: Es gibt Wichtigeres und Schöneres im Leben, als Bücher zu schreiben. Interview mit Frank Böhmert, Fantasyguide (2016)
  • "Wir sollten die Leser nicht für dümmer halten, als wir selber sind." - aus: Frank Böhmert (Übersetzer), Guns & Poetry (2015)
  • "In meinem NEO-Roman sagt ein Besatzer irgendwann: »Ich hasse diese Stadt: laut, dreckig, frech und voller dunkler Kellerlöcher.« Eine meiner persönlichen Lieblingsstellen – nur dass ich aus genau denselben Gründen diese Stadt eben liebe." - aus: Mein Berlin im Jahr 2037. Frank Böhmert im Interview zu seinem PERRY RHODAN NEO-Roman (2014), perry-rhodan.net
  • "Ich halte nicht viel von Wutreden, von selbstdarstellerischer Schnappatmung, von Spott und Hohn. Die bringen zwar Klicks, aber sie machen die Welt zu einem schlechteren Ort. Ich übe mich lieber im Lob des Guten, wie die Buddhisten das nennen. Meistens gelingt mir das." - aus einer Vorstellung dieses Blogs auf Steglitz Mind (2014)
  • "Ich faulenze [...] gern. Also will ich auch zügig und konzentriert mit meiner Arbeit fertig werden! Ich versuche, nicht mehr als sechs, sieben Stunden täglich zu arbeiten, bei einer Fünf-Tage-Woche. Dafür muss man schon ein bisschen organisiert sein. Und außerdem gilt: Je organisierter man ist, desto mehr Freiheit hat man. Je weniger man sein Leben selbst organisiert, desto mehr organisieren es andere für einen. Darauf kann ich gern verzichten." - aus: Interview mit Frank Böhmert (2013), Lazy Literature


Was ich selbst gern lese

"Besonders interessier[e] [ich] [m]ich", um mit David Henry Wilson zu sprechen, "für Geschichtsbücher und Erzählungen von merkwürdigen Ereignissen wirklicher oder erfundener Art."

Dabei schätze ich vor allem die kurzen und knackigen Bücher. Ich lese lieber ein Zweihundert-Seiten-Buch dreimal als ein Sechshundert-Seiten-Buch einmal. Max Phillips hat das einmal sehr schön ausgedrückt: "Tolstoi können Sie haben. Behalten Sie ihn einfach. Der Hundesohn hat in seinem ganzen Leben nicht einen einzigen Satz gestrichen."

Der Ton eines Buches, sein Klang, sein Sound, ist mir wichtiger als die Handlung. Wobei mir Autoren auf die Nerven gehen, die ständig damit protzen müssen, wie toll sie die Sprache beherrschen. Sie sind wie Kinder, die ständig schreien: "SCHAU, MAMA! OHNE HÄNDE! MAMA, SCHAU!" Ich schätze Autoren, die eine "unsichtbare Technik" draufhaben, wie Harlan Ellison das einmal genannt hat, "so schlicht und geschmeidig wie eine Tanznummer von Fred Astaire". "Sie scheinen schlicht und unkompliziert zu sein, doch sie sind es nicht! Wie bei Fred Astaires Tanz - der so locker und schwerelos und leicht anmutet, daß selbst der Klumpfüßigste unter uns seine Bewegungen nachvollziehen können müßte, bis wir es versuchen und auf die Nase fallen".

Oder, wie Maya Angelou so schön gesagt hat: "Leicht weggelesen ist scheißschwer geschrieben."


Ein paar Fotos

Übersetzer Böhmert im Gespräch - Veranstaltung zu fantastischen Jugendbüchern mit Ralf Steinberg auf dem Buchmessecon 2013, Foto privat:


Altkerlesommer! - Auf dem Restaurantschiff Klipper, Oktober 2012, Foto von Ben Eltschig:


Mit Helmut Ehls im Tiki Heart, Berlin 2012:


Let Love Work! - Beim Basteln von Flyern für meine Lesung auf dem Burg-Herzberg-Festival 2012:


Der Cthulhu-Popel! - unaussprechliches Grauen an meinem fünfzigsten Geburtstag, 2012:


"Dann mach ich mal ein bisschen auf blond" - mit Miriam Hofheinz, früher Perry Rhodan, jetzt Bookwire, auf der Leipziger Buchmesse 2012:

(Ausschnitt eines Fotos von Karlheinz Schlögl vom Golkonda Verlag)

Kein Foto, aber cool! - Portrait von Molosovsky, 2011:



Hula! - Mit meinen alten Freunden Viktor Pavel und Peter Müller anno 2010 vor einem meiner liebsten Läden in Berlin, dem Tiki Heart:

(Foto: Kellnerin vom Tiki Heart)

Und hier 26 Jahre vorher in London - Viktor, Peter, icke:

(Foto: Peter, wie man sieht)

Hier entsteht gerade die Geschichte "Wie Bonny und"! - Mit meinen beiden Söhnen beim Schreiben unterm Feigenbaum, Südfrankreich 2009:


Das Foto zum Buch! - Im Vordergrund: der Autor im zarten Alter seiner Hauptfiguren, ca. 1973. Bis auf die selbstbewusste Pose sieht er Bernd sehr ähnlich. Der Bursche rechts dahinter ist einer meiner langjährigsten Freunde, und er trägt eine Fellkutte, wie sie im Buch Olli an hat:



Noch ein Foto zum Buch - Frank, Bonanzarad Marke Vaterns Eigenbau, 1972. Ein tolles Teil, das ich immer noch in guter Erinnerung habe! Nur den fetten Spiegel hatte ich im Nu geschreddert ... seufz.



(Letzte Aktualisierung: 03.04.2017)