Montag, 21. August 2017

Eine denkwürdige "Begegnung" mit Brian Aldiss

Lese auf Twitter, dass Brian Aldiss gestorben ist. Dabei fällt mir prompt wieder ein, wie ich ihm einmal begegnet bin.

Im Traum.

Muss mindestens zwanzig Jahre her sein, da gestattete mir dieser subversive Gentleman während eines Schreibseminars irgendwo auf dem Land, in seinem aktuellen Tagebuch zu blättern.

Es war berauschend und inspirierend: ein A4-großes Journal, angefüllt mit unzähligen Absätzen in einer schönen Handschrift, illustriert mit locker hingeworfenen Skizzen und Zeichnungen - Landschaften, Ideen, Konzepte in wilder Mischung.

Ich fühlte mich geehrt.

Diese kleine persönliche Erinnerung will ich gerade mit euch teilen, da lese ich in einem Portrait des Telegraph, dass Brian Aldiss tatsächlich sein Leben lang ein solches Journal geführt hat und in seinem Haus viel eigene Kunst hängen hatte.

Schon seltsam, wie Leben und Traum manchmal spielen!

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