Montag, 8. Juni 2015

Neulich auf der Vernissage von Thomas Franke


Mit Rene Nowotny "beim Aufdröseln der opulenten Collagen und ihrer wunderlichen Titelungetüme", wie Ralf Steinberg, von dem auch das Foto stammt, so schön schrieb

Ich kenne die Kunst von Thomas Franke seit über dreißig Jahren; erstmals gesehen habe ich sie in den westdeutschen Science-Fiction-Fanzines wie dem legendären Solaris und dem heute noch existierenden Exodus. Damals zeichnete Franke noch in der Punktiertechnik, heute macht er hauptsächlich Collagen, die auf Holzschnitten aus hundert Jahre alten Zeitschriften basieren.

Das Ganze ist sehr skurril, sehr steampunkig, auch Erinnerungen an alte tschechische Jules-Verne-Verfilmungen werden wach. Mutter Hudson und ihre klainen Katsen geistern ebenfalls durch die Bildwelt. Irgendwann soll mal ein Collageroman daraus werden - auf den freue ich mich schon!

  • Mehr zur Ausstellungseröffnung findet ihr drüben bei Ralf,
  • dort gibt's das Poster,
  • und dort ein feines Portrait des Künstlers.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. August.


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English summary for foreign readers: German fantasist Thomas Franke is showing his latest art at Kulturbund Galerie Treptow. If you're in Berlin in Summer, have a look!

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