Mittwoch, 19. November 2014

Zwei glückliche Tiere / Two Happy Creatures

(Gefunden auf / Found on Joyous Forest)

Kommentare:

My. hat gesagt…

Ich habe mal gelernt, dass es für Fische einem Todesurteil gleich kommt, wenn man ihre Flossen berührt, weil dadurch die Flora, die darauf lebt und sie vor ihrer Umwelt schützt, zerstört wird. Aber gut. Menschen hat sowas in den seltensten Fällen wirklich interessiert. Wie man an diversen Tierrassen erkennt. Die noch leben. Oder auch nicht mehr.

My. hat gesagt…

Hm. Und nicht nur die Flossen. Eigentlich meinte ich die Schuppen. Sch*** Freud.

Frank Böhmert hat gesagt…

Du meinst, My., da unten schwimmen lauter hochempfindliche Mechanismen rum? Das kommt mir wie ein modernes Märchen vor. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Hast du eine Quelle für diese Theorie?

My. hat gesagt…

Naja, ich glaube nicht, dass das eine Theorie ist. Die Haut von Fischen (vor allem von solchen mit Schuppen) hat eine Schleimschicht, die den Fisch vor äußeren Einflüssen schützen soll. Fingert man daran herum, tut das der Schleimschicht und damit auch dem Fisch nicht gut. Es mag natürlich Unterschiede zwischen den verschiedenen Fischarten geben, aber im Großen und Ganzen ...

My. hat gesagt…

Ah, eben mal im Web gefunden:

>>>Das anfassen von Fischen mit sauberen nassen Händen, ohne das man Creme oder Seife vorher benutzte , ist kein Problem. Was ich hier als Antworten lesen konnte, ist ein Witz.

Erfahrene Aquarianer , besetzen zum Beispiel ihre neu gekauften Fische aus dem Beutel mit der nassen Hand in das Aquarium, denn das ist die schönenste Art mit einem Fisch umzugehen. Zudem kann man manche Fischarten durchaus an die Hand gewöhnen. Gartenteichbesitzer die Goldfische und Kois pflegen, bringen ihre Fische oft handzahm und können sie sogar streicheln. Du solltest nur nie einen Fisch mit der trockenen Hand anfassen, denn das zerstört die Schleimhaut und die Stelle verpilzt.<<<

Hm.

Frank Böhmert hat gesagt…

Ich schrieb "Theorie", weil diese Ansicht meiner Praxis widerspricht: Als meine Söhne noch kleiner waren, gab es im Zoo ein "Streichelbecken" mit Goldfischen. Diese Viecher wurden also täglich von Dutzenden von Besuchern angefasst.

Und auch der gesunde Menschenverstand lässt mich da skeptisch sein: Die Schleimhaut der Fische dürfte ständig kleinere und größere Blessuren abbekommen, von Fressfeinden, vom Sand, von Felsen, vom Gerangel untereinander; da setze ich eine gewisse Robustheit erst mal voraus.

Unterm Strich dürfte für Fische das Gestreicheltwerden von Tauchern weniger tödlich sein als das Beschossenwerden mit Harpunen ...

Ich bleibe also bis auf weiteres bei meiner Ansicht, dass das GIF da oben zwei glückliche Tiere zeigt.

My. hat gesagt…

Das ist okay, Frank. Völlig okay. - Vermutlich leide ich nur darunter, Tierschützernovize zu sein. Vielleicht leide ich nur darunter, dass ich erlebe, wie viele Menschen nicht nachdenken, was sie Tieren antun. Und nein, ich meine nicht das Essen von Tieren - ich bin nach wie vor Fleischfresser (wenn auch im Haushalt Zwangsvegetarier; ich ernähre mich halt aushäusig, wie ich es mag). Aber abgesehen davon, was mit den Tieren geschieht, die wir am Ende verspeisen, gibt es noch das, was mit Tieren geschieht, die wir uns eigentlich im Sinne von "Haustier" in die Familie geholt haben, und das ist oft genug alles, nur nicht schön. Und dann eher noch ganz genau das Gegenteil davon.
Vielleicht ist das der Grund. Keine Ahnung.

Aber so lange es kein Video gibt, in dem der Fisch, der da gestreichelt wird, elendiglich verreckt ist, denke ich, dass deine Ansicht okay ist. Nicht für mich. Aber das ist mein Problem.