Samstag, 9. August 2014

Hihi. Jetzt mit Nachtrag

Pogopuschel lästert drüben im SF-Netzwerk sehr schön über die Forderung, mein Neo-Roman müsse gefälligst überfremdungsdystopisch durchgefärbt sein:

[...] Heute frisch aus der Berliner Ghettobuchhandlung Otherland eingetroffen [...]. Im Umschlag steckte noch einer der Ninjasterne, mit denen der wackere Buchhändler Jakob auf dem Weg zum Briefkasten im Kreuzberger Großstadtdschungel von Deutschen mit Invasionshintergrund beworfen wurde. (Ich wette, dass das Otherland im Jahr 2037 eine der letzten Bastionen des Widerstands gegen die dekadenten Invasoren sein wird. Der verliesartige Keller direkt unter einem der Büchertische würde sich hervorragend für konspirative Treffen eignen.)

Herrlich. Hätten sich für diesen Roman Szenen aus dem Widerstand nicht ohnehin verboten, würde ich mir wünschen, dass mir so etwas eingefallen wäre!

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Und ansonsten sind's ja nur noch sechs Tage, bis alle sehen können, wie die Romanhandlung nun wirklich läuft.

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Nachtrag vom 10.08. - ein Freund und Kollege, seit vielen Jahren Wahlkreuzberger, schickte, "Apropos Ghetto", ein hübsches Foto, das er an einem Kiosk aufgenommen hat. Ich präsentiere mit herzlichem Dank den entscheidenden Ausschnitt:


Sehr schöne Schlagzeile. Auch die Kombination mit den Tipps oben haben sie richtig gut hingekriegt, die Herrschaften vom Stern. Ich bin bewegt.

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