Freitag, 2. März 2012

Wie ich mich gestern, sozusagen mit einer Zeitkapsel, selbst überraschte

Diese Woche sind meine Steuern dran.

Gestern hatte ich - zum ersten Mal, bisher habe ich dieses Programm immer als feine Gabe unserer Finanzverwaltung erlebt - Probleme mit ElsterFormular. Sie äußerten sich als mühselige Upgrades, an deren Ende sich das Programm, man halte sich fest, auf 3 Komma 74 Gigabyte aufgeblasen hatte, zum Ausgleich aber über keinerlei Formulare mehr verfügte. Harr! Das endete dann natürlich in einer Deinstallation und einem komplett neuen Download. Bis das Programm die 99 MB hatte, die sich dafür gehören, und wieder gewohnt prima funktionierte, vergingen insgesamt gefühlte anderthalb Stunden.

Die Wartephasen nutzte ich zum Büroaufräumen. Unter anderem löste ich den Schreibordner von 1998 auf. Von 500 Blatt schmiss ich allerdings runde fuffzich nicht weg: Auf denen finden sich die Vorarbeiten für zwei Science-Fiction-Romanprojekte, und jetzt kommt's, an die ich mich überhaupt nicht mehr erinnern konnte. Null. Nada. Niente.

Gut, das eine Projekt wirkt sehr blass und unentschlossen und ist wahrscheinlich auch nur was für die Altpapiertonne - aber das andere macht einen richtig farbigen und spannenden Eindruck, Donnerwetter!

Faszinierend.

Diese Seiten werde ich mir am Wochenende noch einmal in Ruhe im Lesesessel zu Gemüte führen.

(Nachtrag 06.03. - farbig, aber unwichtig. Weggeworfen.)

***

Ach, ich vergaß: Diese Woche während des Papierkrams mal wieder am meisten gelaufen: Das wunderbare Album GHOST OF A DOG von Edie Brickell & The New Bohemians (USA 1990).

Hier ein Live-Schmankerl von damals:



Man muss keine Rampensau sein, um einen überzeugenden Auftritt hinzulegen. Schüchtern und selig funktioniert auch.

Edie Brickell musiziert nach wie vor; ihr findet ihre Homepage hier.

Schönes Wochenende allerseits!

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