Dienstag, 20. März 2012

Gesehen: ZIEMLICH BESTE FREUNDE (F 2011, Regie: Olivier Nakache und Éric Toledano)

Worum geht's?

Ein reicher Querschnittsgelähmter sucht einen neuen Pfleger für einen Rund-um-die-Uhr-Dienst. Aus einer Laune heraus gibt er den Job einem jungen Schwarzen aus dem Vorstadtghetto, der vom Pflegedienst keine Ahnung hat und eigentlich nur "eine Unterschrift fürs Arbeitsamt" abholen will. Zwischen den beiden Klotzköpfen entwickelt sich eine Freundschaft.

Wie ist der Film erzählt?

Er wird als Komödie vermarktet, aber eigentlich ist es eher ein heiterer Problemfilm. Der Humor findet in den Dialogen und Handlungen statt, Situationskomik gibt es kaum, Klamauk überhaupt nicht. Ein ruhiger Film, der sich auf seine Figuren konzentriert.

Was gefiel nicht so?

Entfällt. Bin auch nach dem Abstand von vier Tagen rundum zufrieden.

Was gefiel?

Die lebenszugewandte, positive Grundstimmung - ohne Negatives auszusparen. Das Spiel der beiden Hauptdarsteller. Die Musik ist auch stimmig.

Passt der Trailer?

Ja. Aber er verrät schon sehr viel - wahrscheinlich um zu betonen, dass es eine Komödie ist und kein Problemfilm.



Zu empfehlen?

Aber ja!

Etwas Besonderes aus dem Film mitgenommen?

Ich war sehr berührt und hatte gleichzeitig gute Laune - ein seltenes Glück, wenn man aus dem Kino kommt. "Das ist ein richtiger Mutmach-Film", drückte meine Liebste es aus.

Und obwohl er so leicht dahingeworfen erzählt wird, lässt sich über manches fein philosophieren.

1 Kommentar:

Enpunkt hat gesagt…

Ich fand den Film ebenfalls sehr schön und kann den Gefühls-Mix, den Du schilderst, absolut teilen.