Kann mir vielleicht jemand der mitlesenden Simenon-Kenner kurz sagen, ob sich MAIGRET UND DIE JUNGE TOTE wirklich so dröge und schleppend liest, wie es mir gerade vorkommt?
Ich habe nämlich eher diesen Leser hier in Verdacht, es gerade mit der Simenon-Lektüre übertrieben zu haben - und wenn das so ist, sollte ich lieber eine Pause einlegen, statt das Buch in die Verschenke-Ecke zu feuern ...
Wäre der erste MAIGRET, den ich nicht zu Ende lese.
Ja, das schlappt alles so vor sich hin. Von A nach B nach C nach D, usw. Diese serielle Erzählhaltung hat mich übrigens bei den Turk-Street Geschehnissen von Hammett auch – zuerst – gelangweilt. Aber Hammett ist da doch ein Anderding. Simenon war eben 1 Viel- und Schnellschreiber, und dieses Stückchen kann man m. E. getrost, tja, in die Geschenkeecke feuern. Ein doofer Mord am Ende und 1 doofes Geständnis. Nur, wen will Böhmert-San damit beschenken? Das tote Mädchen ist einfach zu langweilig. Das sagen andererseits meine Leute auch über z.B. Tristessa von Kerouac – naja, 1 hats gelesen -. So, what!
AntwortenLöschenAh, ja. Danke! Dann fliegt das Teil raus. Mal schauen, ob sich jemand damit selbst beschenken will ...
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