Mittwoch, 26. Oktober 2011

Harry Harrison geht's schlecht

Wie der aktuellen Ausgabe von Ansible zu entnehmen ist, geht es Harry Harrison nicht gut. Der 86jährige lebt inzwischen in einem Pflegeheim in Sussex und ist sehr schwach. Aber er hält über seine Tochter Moira immer noch den Kontakt zu seinen Lesern.

Den meisten von uns wird Harrisons Werk vor allem durch die Verfilmung von "New York 1999" (orig. "Make Room! Make Room!", 1966) ein Begriff sein, "Jahr 2022 ... die überleben wollen" (orig. "Soylent Green", 1973):



Was für charismatischer Haudegen dieser Weltbürger war, ach was ist, lässt sich hier sehen, auch wenn er erst einmal warmlaufen muss:



Ich hatte das Glück, ihn 1981 einmal persönlich zu erleben, auf einem SF-Con in Stuttgart.

Mein Lieblingsbuch von ihm war "Planeten-Story", ein Prachtband mit Illustrationen von Jim Burns.

Lest ihn, den Harry Harrison, wenn ihr ihn noch nicht kennt! Er bietet im wahrsten Sinne des Wortes vergnügliche Lektüre - und im Subtext dieser zumeist tolldreisten Weltraumabenteuer schwingt ein weit genauerer Blick auf gesellschaftliche Verwerfungen mit, als man zunächst meint.

Kommentare:

Kringel hat gesagt…

Zu Befehl! Habe "Planeten-Story" antiquarisch erworben. Liegt jetzt als Nachttischlektüre bereit.

Frank Böhmert hat gesagt…

Vorbildlich. Ich habe mir auch genau dieses Buch wieder zur Lektüre besorgt. Mal sehen, wie ich es nach, hm, rund fünfundzwanzig Jahren finde!