Montag, 29. August 2016

Daryl Gregorys AFTERPARTY bald auf Deutsch

Ich habe hier noch gar nicht erwähnt, dass die Übersetzung von Daryl Gregorys tollem SF-Roman AFTERPARTY inzwischen fertig ist. Neulich habe ich sogar schon das Lektorat gegengelesen - und auf Twitter freudig aus der Mail des Lektors zitiert:



Derzeit ist das Buch im Satz.

Erscheinen soll es im Januar 2017.

Wollen wir mal die Cover vergleichen?

Hier das Original:


Und hier das deutsche Cover:


Mir gefallen sie beide. Interessant finde ich die farbliche Übereinstimmung.

Vorschautext:

Die gute Nachricht: Gott ist eine Droge.
Die schlechte: Wir sind auf Entzug.

Seit der Smart-Drug-Revolution kann jeder mit Chemjet und Internetverbindung seine Lieblingsdroge einfach zu Hause ausdrucken. Der Hit der Saison: Numen. Wer sich das einwirft, erlebt den ultimativen Trip - und findet seinen ganz persönlichen Gott …
Die Neurochemikerin Lyda, die an der Entwicklung von Numen beteiligt war, versucht verzweifelt, die Ausbreitung der Droge zu verhindern. Schließlich wurde sie selbst davon an den Rand des Wahnsinns getrieben …

Ein längerer Text, ein Interview mit dem Autor sowie eine ausführliche Leseprobe finden sich gedruckt im Tor-Vorschaureader.

Mehr beim Verlag


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English summary for foreign readers: My translation of Daryl Gregory's AFTERPARTY will hit the German bookstores in January.

Montag, 22. August 2016

Die Preisverleihung neulich

... war ein schönes Erlebnis! Es hat gutgetan, vor einem gefüllten Saal zu sitzen und mir die Laudatio auf meine Kurzgeschichte anzuhören - mitzuerleben, wie meine Schreibe abgefeiert wird.

Mein erster Literaturpreis!

Den Scheck zu kriegen, war natürlich auch fein.

Es war zudem sehr erfreulich, den großen Kollegen Andreas Brandhorst kennenzulernen, von dem ich schon als Teenager Romane gelesen habe (Terranauten!) sowie immer mal wieder eine Übersetzung.

Hier ein paar Schlaglichter, die ich neulich gezwitschert habe:



Rechts Ralf Boldt, stellvertretend fürs Preiskomittee. Zwischen uns Martin Stricker, der vor Ralf das Preiskomittee geleitet hat.



Ein inspirierendes Wochenende mit tollen Begegnungen, für das ich Ralf Boldt und seinem Team vom MediKonOne zu danken habe!


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English summary for foreign readers: I really enjoyed getting German SF Prize for Year's Best Story at MediKonOne! It was an honour, and fun.

Montag, 15. August 2016

Michael Moorcocks Dschungelbücher

Wenn der Sommer in Berlin einmal wieder so richtig heiß und dampfig ist, überkommt mich unweigerlich eine eigentümliche Leselaune!




Das Witzige daran ist, dass Moorcocks Bücher ja gar nicht in subtropischen Gegenden spielen - GLORIANA beginnt sogar in einem bitterkalten Londoner Winter. Dennoch atmen sie für mich Dschungelatmosphäre. Das liegt vor allem an ihrer Lebendigkeit, an ihrer Unübersichtlichkeit, an ihren alle Handlung durchdringenden und überwachsenden wildwuchernden Details. Ein Schritt nur führt dich vom Duft des Lebens zum Gestank des Todes, oder auch mal umgekehrt, und was dich in drei, vier Schritten Entfernung erwartet, siehst du nicht.

So wirken Moorcocks Bücher auf mich, und GLORIANA macht da keine Ausnahme.

Gloriana, die "unerfüllte Königin", regiert nach der Schreckensherrschaft ihres Vaters als ein fleischgewordenes Symbol der Friedfertigkeit und Größe Albions. Doch nun droht Krieg, und verschiedene Interessen und persönliche wie gesellschaftliche Traumata erschweren eine Ausgleichspolitik enorm.

Das ist alles komplex und spannend und spitzt sich auch schön dramatisch zu, aber um Handlung geht es mir bei der Lektüre von Moorcock kaum. Die Sprache ist's, die Beschreibung, die Erzählweise. Sie nehmen mich mit, hauchen mich an mit diesem Dschungelatem, hauen mich um.

Das Spektrum reicht von kleinen Aphorismen ...



... über wilde Vergleiche ...



... bis hin zu herrlich absurden, stimmungsvollen Vignetten und Schlenkern innerhalb der Haupthandlung:

Hinter den zugeschnittenen Büschen zur Rechten erscholl ein Schrei, und ein langbeiniges Wesen, dem Anschein nach gepanzert, rannte über den Weg, durch eine weitere Hecke und auf eine Wiese. Die Königin und ihre Damen blieben erschrocken stehen und ihre Verblüffung nahm noch zu, als drei Männer der Palastwache in wehenden Wappenröcken und mit verrutschten Baretten auftauchten, die in wilder Verfolgung der gepanzerten Gestalt hinterherstürzten, die blanken Degen in den Fäusten, während ein gutes Stück hinter ihnen ein keuchender Meister Tolcharde in fleckigem Arbeitskittel in Sicht kam, das Samtbarett in der Hand, und immer wieder rief: "Halt! Wartet! Tut ihm nichts!"

"Meister Tolcharde!"

Die Stimme der Königin brachte den Erfinder stolpernd zum Stillstand und er wandte sich mit einer linkischen Verbeugung den drei Damen zu, während sein Blick noch den Wachsoldaten und ihrer Beute folgte.

"Wer ist das, Sir?" Die Königin war hoheitsvoll, aus Gewohnheit oder vielleicht, um ihre beiden Begleiterinnen zu erheitern. "Wen verfolgen die Leute, Meister Tolcharde?"

Er schnappte nach Luft und versuchte zu sprechen. Er wedelte hilflos mit den Händen, offensichtlich in höchster Not. "Majestät! Eine kleine Adjustierung ... mehr ist nicht nötig. Vergebt mir ..."

"Einer von euren Gehilfen? Ein Gefangener des Than?"

"Nein, Majestät, kein Diener und kein Gehilfe. Ach du meine Güte!" Er war außerstande stillzuhalten und konnte kaum erwarten, die Verfolgung fortzusetzen. Ängstlich und besorgt blickte er immer wieder zu der blitzenden, bunten Gestalt hinüber, die um eine große Eibe rannte, ein Beet mit Stiefmütterchen zertrampelte und einen der Soldaten, der ihr mannhaft den Weg vertrat, über den Haufen warf.

[...]

"Wer ist es, Sir?", fragte die Königin.

"Ein Harlekin, Majestät."

"Ein Komödiant? Was hat er mit Euch zu schaffen?"

"Es ist mein Harlekin, Majestät. Von mir gemacht. Ein mechanisches Geschöpf, Majestät. Ich wollte ihn Euch in einer .... Ich werde ihn Euch später vorführen, Majestät. Ich bitte Euch nur, sagt den Wachen, sie sollen ihn nicht beschädigen. Die Maschinerie ist kompliziert."

"Und leicht durcheinander zu bringen?", fragte die Königin belustigt.

"Gegenwärtig noch, aber das wird in Ordnung gebracht. Wenn Ihr mich nun entschuldigen wollt, Majestät ..."

"Bemüht Euch, nicht den ganzen Garten zu verwüsten, Meister Tolcharde."

Der Erfinder verbeugte sich hastig und dankbar und lief schon weiter, um den Männern der Palastwache zuzurufen: "Halt! Halt! Ihr werdet ihn nur noch mehr beschädigen! Lasst mich nur an den Hebel, dann bleibt er stehen!"

(Seiten 312/313, Deutsch von Walter Brumm und Rainer Michael Rahn)

Falls ihr auf so etwas steht, gönnt euch dieses sehr britische Stück Multiversum! Mir hat es großen Spaß gemacht.

Nun geht der Sommer, und Moorcock verschwindet ein weiteres Mal in meiner Handbibliothek nach unten.

Aber nächstes oder übernächstes Jahr, wenn wieder einmal ein paar heiße und dampfige Berliner Sommertage kommen, schwinge ich mich garantiert irgendwann auf mein Rad und klappere Antiquariate ab*), um das nächste von Moorcocks Dschungelbüchern zu erstehen!


P.S. Hier noch die beste GLORIANA-Titelillustration, die ich gefunden habe; für die russische Neuausgabe. Das Cover von Heyne in der Reihe "Meisterwerke der Fantasy" ist leider nicht so doll.




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*) Wobei die ELRIC-Bücher jetzt tatsächlich auf Deutsch neu aufgelegt werden, bei Mantikore und sogar mit zahlreichem Zusatzmaterial.


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English summary for foreign readers: Michael Moorcock's novels are jungle books for me. I only read them in Summer.

Dienstag, 9. August 2016

Gelesen: Ursula K. LeGuin, PLANET DER HABENICHTSE (USA 1974)

Worum geht's?

Nach einer niedergeschlagenen Revolution durften die Anarchisten zum Mond eines Planeten auswandern. Hundertsechzig Jahre später lebt dort ein Physiker, dessen Ideen nicht geschätzt werden und der daher zum wissenschaftlichen Austausch auf den kapitalistisch-imperialistischen Mutterplaneten zurückkehren will. Diese Reise wird zwei Gesellschaften erschüttern.

Wie ist das Buch geschrieben?

Klar und einfach im Kleinen, komplex im Großen. Mit einem Hauch von Zen.

Was gefiel nicht so?

Die Übersetzung hakelt manchmal - aber so richtig stört mich das nicht, siehe unten.

Was gefiel?

  • die Mehrdeutigkeit dieser Utopie (siehe auch den Untertitel des Originals: "An Ambiguous Utopia")
  • die tollen Männer-, Frauen- und Kindergestalten
  • LeGuins Stil, der sehr dicht an den Dingen dran ist

Gute Stelle?

Das Buch kommt für mich einer Bibel noch am nächsten; da finde ich überall gute Stellen. Nach dem Zufallsprinzip den Daumen reingesteckt - Seite 133, Deutsch von Gisela Stege:

Shevek lachte; Atros Späße belustigten ihn. Aber der Alte meinte es ernst.

So kippt in diesem Buch die Wahrnehmung ständig.

Zu empfehlen?

Aber ja. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Als junger Mann habe ich es geradezu als Trostbüchlein genossen, wann immer mir die Diskrepanz zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte, zu groß und zu schmerzhaft war. Dabei kein Traumbuch, sondern sehr konkret, sehr an Widersprüchen interessiert.

Wo aufgestöbert?

Wahrscheinlich schon 1976 die deutsche Erstausgabe in der tollen Taschenbuchabteilung von Karstadt am Hermannplatz damals. Ich besitze aber eine Ausgabe aus den 1980ern:

(Eigenhändiger Scan vom gelesenen Exemplar. Taschenbuch, 351 Seiten. Heyne, München 1989)

Und sonst?

Anlass fürs Wiederlesen war die Leseprobe der Neuübersetzung bei Fischer Tor, die nächstes Jahr unter dem schönen Titel FREIE GEISTER herauskommen wird, der dann endlich die Dostojewski-Anspielung des Originals widerspiegelt (The Dispossessed - The Possessed - Die Besessenen bzw. Böse Geister - Freie Geister).

Ich las diese Leseprobe und hatte große Schwierigkeiten mit dem neuen Sound. Die neue Übersetzung ist bestimmt besser als die alte, aber ich wollte ständig rufen: Halt, das geht so nicht!

Einfach weil ich dieses Buch in seiner alten Fassung über Jahre hinweg passagenweise auswendig konnte.

Das wird eine spannende, nervenzerrende Neulektüre nächstes Jahr! Ich freue mich schon darauf.


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English summary for foreign readers: I've read for the sixth time THE DISPOSSESSED by Ursula K. LeGuin - one of my all-time favourites!

Samstag, 6. August 2016




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English summary for foreign readers: I know you wanna know how my sour cherry liqueur went - it ripened to this nearly black delicacy here!

Donnerstag, 4. August 2016

Gelesen: William L. Shirer, AUFSTIEG UND FALL DES DRITTEN REICHES (USA 1960)

Worum geht's?

Dieser 1000-Seiten-Wälzer war fünfzehn Jahre nach Kriegsende einer der ersten Versuche, den Nationalsozialismus historisch zu fassen.

Wie ist das Buch geschrieben?

Sachlich, der Zeit entsprechend auch mit einer gewissen Knorrigkeit. Politischer Blickwinkel: bürgerlich-liberal. Ergänzt um einen ausführlichen Anmerkungs- und Quellenapparat.

Was gefiel nicht so?

Einige Mutmaßungen oder Darstellungen sind inzwischen von der Forschung widerlegt worden. Aber das versteht sich bei einem solchen Klassiker von selbst.

Beispiel: Georg Elser wird noch als dümmlicher, beschränkter Einzeltäter dargestellt und der Attentatsversuch als mögliche Säuberungsaktion innerhalb der NSDAP. Erst vier Jahre später sind dann Dokumente aufgetaucht, mit denen solche Theorien nicht länger haltbar waren.

Was gefiel?

  • Wie dem sehr um Objektivität bemühten Autor immer mal wieder die Hutschnur platzt und er emotionelle Zwischenbemerkungen à la "(endlich!)" einfügt, ist - bei diesem fürchterlichen Thema - herzerwärmend.
  • Dass der Autor als Zeitzeuge und Journalist die meisten von Hitlers großen Reden selbst im Saal oder vor dem Volksempfänger gehört hat; das Buch enthält viele Berichte aus erster Hand.

Gute Stelle?

Ich habe mir keine notiert. Hier darum die offenherzige Selbstverteidigung des Autors aus dem Vorwort, Deutsch von Wilhelm und Modeste Pferdekamp:

Viele meinen, es sei zu früh, eine Geschichte des Dritten Reiches zu schreiben, und man solle diese Aufgabe einer späteren Generation überlassen, die die Dinge dann aus einem größeren Zeitabstand betrachten könnte. [...]

Diese Ansicht hat viel für sich. Die meisten Historiker warteten fünfzig, hundert oder mehr Jahre, ehe sie über ein Land, über ein Reich, über eine Epoche schrieben. Aber geschah dies nicht hauptsächlich deshalb, weil es solange dauerte, bis die einschlägigen Dokumente, die ihnen das erforderliche Material lieferten, ans Licht kamen? Der Abstand war dann vorhanden. Aber war es nicht auch ein Verlust, daß die Autoren die Atmosphäre und die Gestalten der Epoche, über die sie schrieben, nicht aus persönlichem Erleben kannten?

Im Falle des Dritten Reiches - und das ist ein einzigartiger Fall - stand nach dem Untergang fast das gesamte Dokumentenmaterial zur Verfügung. Es wurde bereichert durch Aussagen aller überlebenden politischen und militärischen Führer, auch derjenigen, die später hingerichtet wurden. Angesichts dieses unvergleichlichen und so bald zugänglichen Quellenmaterials sowie angesichts meiner noch frischen, starken und lebendigen Erinnerung an das Leben im nationalsozialistischen Deutschland, an das Auftreten, das Verhalten und den Charakter seiner führenden Männer, vor allem Adolf Hitlers, beschloß ich, auf alle Fälle den Versuch zu unternehmen, die Geschichte vom Aufstieg und Fall des Dritten Reiches niederzuschreiben.

Zu empfehlen?

Aber ja! Mir als jemand, der nach der über dreißig Jahre zurückliegenden Schulzeit dann Dutzende Bücher über bestimmte Einzelheiten der NS-Zeit gelesen hat, tat es sehr gut, einmal wieder eine Übersicht zu erhalten - und diese Übersicht hier ist mit tausend Seiten keine oberflächliche!

Wo aufgestöbert?

Dieses Buch hat damals bei den 68ern sehr eingeschlagen und ist entsprechend oft in Lebenserinnerungen oder politischen Sachbüchern erwähnt worden. Das hat mich immer neugieriger gemacht, und schließlich habe ich mir antiquarisch ein Exemplar besorgt.

(Eigenhändiger Scan vom gelesenen Exemplar. Lizenzausgabe Komet, 1174 Seiten. Ohne Jahrgang.)

Und sonst?

Hat mich das Buch daran erinnert, dass ich schon lange eine Churchill-Biografie lesen will. Vielleicht diese dort.


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English summary for foreign readers: I've read for the first time the historical classic THE RISE AND FALL OF THE THIRD REICH from 1960 by William L. Shirer. Lacking in some aspects but still a good, readable book!

Freitag, 22. Juli 2016

Mal wieder eine Fanzine-Veröffentlichung

Als ich Ende der 1970er, Anfang der 1980er mit dem Schreiben und Veröffentlichen losgelegt habe, gab es überall Fanzines. Das waren kleine Fan-Magazine, zumeist im A5-Format gedruckt und in dreistelliger Auflage von den Herausgebern persönlich oder per Post vertrieben. Mit dem Aufkommen des Internets und der sozialen Netzwerke hat diese Publikationsform ihr Ende gefunden.

Bis auf ein paar Leute, die sozusagen aus ästhetischen Gründen an der Form festhalten.

In München zum Beispiel sitzt das "Phantastische Quartett", eine Herrenrunde, die sich auf Szenebühnen zusammenfindet, um à la Literarisches Quartett fachmännisch und pointiert über Science Fiction und andere Fantastik zu plaudern. Mit !Alois haben die vier nach !Xaver gerade ihr zweites Fanzine rausgebracht, im klassischen A5-Format, aber mit schicker Gestaltung durch Hardy Kettlitz, der sonst als Allrounder für Golkonda tätig ist.

  • Für ihre Lyrik-Sparte haben sie diesmal eines meiner Gedichte aus dem COOLEN HUND ausgewählt, "Freunde" von 1982.
  • Außerdem habe ich einen kurzen Beitrag für "Perlen der Science Fiction I: Übersetzer-Perlen" geliefert, wo, einige können es sich schon denken, Übersetzer kurz eines ihrer Bücher vorstellen, das ihnen besonders am Herzen liegt.

Mal wieder in einem Fanzine veröffentlicht zu haben, ist mir eine Freude!

Ich zähle nämlich auch zu diesen schrulligen Ästheten, die lieber fröhlich durch ein Printfanzine blättern, als in irgendwelchen Netzwerken durch Postings zu scrollen ...

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Wer wissen möchte, was der gute !Alois sonst noch so bietet, und das sind einige sehr feine Sachen, klicke den Scan an. Unten finden sich auch Bezugspreis und Kontaktmöglichkeit:



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English summary for foreign readers: German print fanzine !Alois just published two texts by yours truly.